Ingenieure - Warum dieser Beruf auch nach der Krise Perspektive hat

May 8, 2020

Es stimmt: Im Moment ist die Jobsuche nicht einfach. Auch nicht für Ingenieure! Corona hat nicht nur die Gesundheit vieler Menschen angegriffen, sondern auch die Wirtschaft. Die wirtschaftlichen Folgen sind noch nicht wirklich absehbar, denn das dicke Ende kommt wohl noch.

 

ABER: Als Ingenieur stehen die Chancen auf eine gute Anstellung oder ein neues Projekt derzeit immer noch recht gut und langfristig kann man davon ausgehen, dass sich die Situation sogar noch bessert.

 

Gerade Elektroingenieure, Informationstechniker, Medizintechniker und Versuchsingenieure werden in Branchen gebraucht, die sich mit den vielen digitalen und technologischen Entwicklungen befassen, die durch die Corona-Krise wichtig geworden sind.

 

Und dabei geht es nicht nur um kontaktloses Zahlen, sondern auch um spannende Projekte und Entwicklungen beispielsweise in der 

Medizintechnik oder im Maschinenbau. Wer sich also berufen fühlt, kann als Medizintechniker bei der Suche nach einem neuen Corona-Impfstoff oder bei der Optimierung von Abfüllungsprozessen helfen.

 

Aber auch Maschinenbauingenieure werden gebraucht, um bei der Entwicklung von Maschinen für die Herstellung von Atemschutzmasken zu helfen oder die Fertigung von Beatmungsgeräte zu begleiten.

 

Welche Bereiche sind für Ingenieure besonders attraktiv?

 

Aktuell ist das ganz klar: Hauptsächlich für Forschungs- und Entwicklungsbereiche. Die dort beauftragten Ingenieure verbessern bestehende technische Verfahren, Maschinen und Anlagen und entwickeln neue, innovative Technologien. Dabei dreht sich alles um die Umsetzung von bestehenden Forschungsergebnissen oder neuen Erkenntnissen aus den Ingenieurwissenschaften. Wer also Ingenieur ist oder werden will, spielt immer ganz vorne mit, wenn es um Neuheiten geht, z.B. Roboter oder auch Fahrzeuge.

 

Neue Antriebskonzepte beispielsweise, werden Menschen auch zukünftig immer weiter mobilisieren. Welche das sind oder welche das alternativ sein können, prüfen Versuchsingenieure. Gerade in der Automobil-Branche, die zwar aktuell von der Krise am stärksten betroffen ist, braucht man mittelfristig solche Experten, die Planung und Koordination von Versuchen an Fahrzeugen übernehmen, Messdaten aufnehmen und auswerten sowie Entwicklungsprojekte begleiten.

 

Spannend ist der Beruf deshalb, weil hier Tüftler mit der richtigen Portion Neugier aktiv werden können. So fallen ganze Versuchsreihen mit Prototypen aber auch Testschleifen zur Weiterentwicklung von Serienmodellen in den Bereich der Versuchsingenieure. 

 

Und, wer schon immer mal wissen wollte, welchen Freiraum ein Fahrer genießen kann, wenn ein Fahrzeug autonom fährt oder welche Konzepte sich ökologisch und ökonomisch nachhaltig im Bereich Automotive vereinbaren lassen, der ist in diesem Beruf genau richtig. Versuchsingenieure gestalten mobile Zukunft und entwickeln Lösungen! Die Einsatzorte können dabei variieren: Ob in Laboren, in Werkstätten oder auf speziellen Prüfgeländen – überall dort, wo Produkte und Systeme in der Entwicklungsphase getestet oder optimiert werden, kommt der Versuchsingenieur zum Einsatz.

 

 

 

 

 

Nochmal: Sicher ist, dass sich die Automobilindustrie großen Herausforderungen gegenüber sieht. Neben Corona, ist eine mögliche Verkehrswende (Thema E-Mobilität sowie autonomes Fahren) dabei nur ein Stichwort. Insgesamt sind die Vorzeichen für die Automobilindustrie derzeit zwar eher negativ, denn die Exporte waren bereits in 2018 zum ersten Mal seit 2013 leicht rückläufig (ein Trend, der sich 2019 fortsetzte). Verkehrswende und E-Mobilität bedeuten aber auch, dass man in diesem Bereich nicht still steht.

 

Der Bereich Automotiv investiert mehr als jede andere Branche in Forschung und Entwicklung. Für Ingenieure bedeutet das eine große Vielzahl an Aufgaben und Möglichkeiten. So muss man beispielsweise davon ausgehen, dass die Klimadebatte bis zu 3.000 neue Stellen allein für die Entwicklung zukunftsweisender Fahrzeugtechniken schaffen wird. Wenn die Bundesregierung hier nicht einknickt...

 

Diese Techniken müssen geprüft werden. Denn man will die anstehenden Veränderungen in der Mobilität positiv für sich nutzen und die Forschung und Entwicklung in Sachen E-Mobilität, autonomes Fahren und Digitalisierung vorantreiben. Dabei sind eben neue Antriebsformen, alternative Kraftstoffe und Elektroautos die großen Themen der Zukunft. Und Ingenieure gestaltet diese mobile Zukunft mit.

 

Wo werden sonst noch aktuell Ingenieure gebraucht? 

 

Wie bereits zu Beginn des Beitrags erwähnt ist der Medizintechnikbereich wohl ganz vorne mit dabei, wenn es um gute Karrierechancen geht. Aber auch in Forschung- und Entwicklungsbereiche anderer Branchen sind Ingenieure von großer Bedeutung. Zum Beispiel: Chemie und Verfahrenstechnik, Materialwissenschaften, Elektrotechnik und Maschinenbau, Künstliche Intelligenz, Energietechnik und Umwelttechnik, Robotik und Automatisierungstechnik oder auch die Biotechnologie

 

Man sieht: Die Aussichten sind durchaus positiv!

 

Wer aktuell Unterstützung bei der Projekt- oder Stellensuche braucht, findet neben spannenden Beiträgen im Netz viele Dienstleister, die sicherlich gerne als Karriereberater fungieren. Oder wie sehen Sie das?

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